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"Ich verspreche dir im Übermaß der Barmherzigkeit meines Herzens, dass meine allmächtige Liebe all jenen die in neun aufeinanderfolgenden ersten Monatsfreitagen die heilige Kommunion empfangen, die Gnade eines bußfertigen Todes verliehen wird. Sie werden nicht im Stand der Ungnade und nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben. Mein göttliches Herz wird ihre sichere Zufluchtsstätte im letzten Augenblick sein."

Pius XI. nahm in seinem Rundschreiben Miserentissimus Redemptor (1928) ausdrücklich Bezug auf diese Übung der ersten Monats-Freitage.

 Eine geschichtliche Bestätigung der Verheißung findet sich etwa im Leben des Kommunisten Bruno Cornacchiola. 1913 in Rom geboren, wuch er mit seinen fünf Geschwistern in desolaten Verhältnissen auf. Sein Vater Antonio kümmerte sich nicht im Geringsten um seine Familie. Bruno wurde von seinem Vater oft geschlagen, so dass er als Heranwachsender endlich beschloss, nicht mehr nach Hause zurückzukehren. Bis zum 20. Lebensjahr führte er ein Vagabundendasein. Erst der Militärdienst gab seinem Leben eine gewisse Ordnung.

Mit 23 Jahren heiratete Cornacchiola ein Mädchen, dass er seit seiner Kindheit kannte. Auf ihr Drängen hin stimmte er einer kirchlichen Trauung zu. In die Partei eingetreten, kämpfte er auf kommunistischer Seite im spanischen Bügerkrieg. In Saragossa traf er einen deutschen Soldaten, der ihn sehr beeindruckte; er gehörte einer protestantischen Sekte an und hegte Hass auf den Papst und die katholische Kirche. Seitdem wuchs Brunos Abscheu vor der katholischen Kirche so sehr, dass er sich einen Dolch kaufte und "Tod dem Papst" auf den beinernen Griff schrieb.

Zurück in Italien, schloss er sich den Baptisten an und wechselte später zu den Adventisten. Gleichzeitig versuchte er alles, um seine Frau Iolanda vom Katholizismus abzubringen. Alle Mittel waren recht: Physische Gewalt, Verbrennen aller Heiligenbilder und ja, Entweihung des Kruzifixes! Als die Frau den brutalen Terror nicht mehr aushielt, erklärte sie sich bereit der protestantischen Kirche beizutreten, jedoch unter einer Bedingung: wenn Bruno ihr verpricht, an neun Herz-Jesu-Freitagen hintereinander zu beichten und zu kommunizieren. Ihr Mann ging darauf ein. Tatsächlich erfüllte er sein Versprechen. Iolanda trat aus der Kirche aus und folgte ihrem Mann. Dieser wurde ein glühender Propagandist gegen den Papst, die Gottesmutter, der Eucharistie und alle Sakramente.

Am Samstag, dem 12. April 1947, plante Bruno Cornacchiola mit seinen drei Kindern an den Strand von Ostia zu fahren. Da er den Zug verpasste, machte er sich auf den Weg in das Eukalyptus-Wäldchen beim Trapistenkloster "Tre Fontane" ("Drei Quellen"). Hier wollte er, während die Kinder Ball spielten, eine Hetzrede gegen Maria für einen Adventistenzirkel aufschreiben.

Ab und zu schaute Bruno nach den Kindern. Als er einmal die Antwort seines jüngsten Sohnes nicht hörte, machte er sich auf die Suche nach ihm. Er kam zu einer nahe gelegenen Höhle und fand das Kind dort kniend mit zum Gebet gefalteten Händen. Bruno rief die anderen Kinder. Als sie ankamen, knieten auch sie vor einer "schönen Dame" nieder, die sich in der Höhle befand, die aber nur er nicht sehen konnte. Ratlos und in Sorge um seine Kinder fing er zum ersten Mal seit langer Zeit von ganzem Herzen an zu beten. In diesem Moment erhellte sich die Dunkelheit der Höhle und auch er sah die "schöne Dame".

Sie stellte sich als "Jungfrau der Offenbarung" vor und erklärte: "Ich bin die Jungfrau der Offenbarung. Sie verfolgen mich, aber es ist höchste Zeit, dass Sie dem ein Ende machen. Kehren Sie zurück in die heilige Gemeinschaft der katholischen Kirche. Die ersten Freitage des Monats, die sie dem heiligsten Herzen Jesu geopfert haben, die sie ermutigt durch Ihre besorgte treue Ehefrau, gefeiert haben, bevor Sie endgültig den Weg des Irrtums betraten, haben Sie gerettet."

(Quelle: Pater Johannes Grün)